03304 2047950 Veltener Straße 23, 16727 Oberkrämer OT Bötzow Im Notfall
Leistung

Naturheilverfahren

Akupunktur, Neuraltherapie, Phytotherapie und Schröpfen – als Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung.

IGeL Individuelle Gesundheitsleistung – Selbstzahlerleistung

Mich faszinieren sowohl die Möglichkeiten der modernen Medizin als auch das Erfahrungswissen alter Medizinkonzepte. Naturheilkundliche Verfahren setze ich deshalb nicht anstelle, sondern ergänzend zur schulmedizinischen Behandlung ein – dort, wo sie erfahrungsgemäß helfen und wo eine notwendige Diagnostik nicht verzögert wird.

Welche Verfahren biete ich an?

  • Akupunktur – Setzen feiner Nadeln an definierten Punkten, vor allem bei chronischen Schmerzen des Bewegungsapparats, Kopfschmerz und funktionellen Beschwerden
  • Neuraltherapie – gezielte Injektion eines örtlichen Betäubungsmittels an Nerven, Narben oder schmerzhafte Punkte
  • Phytotherapie – Behandlung mit Arzneipflanzen, häufig begleitend bei Infekten, Schlafstörungen, Magen-Darm- und Harnwegsbeschwerden
  • Schröpfen – Schröpfköpfe auf verspannten Muskelarealen, klassisch bei Rücken- und Nackenbeschwerden

Zahlt die Krankenkasse diese Behandlungen?

Derzeit rechne ich diese Verfahren als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) ab, das heißt: Sie zahlen sie selbst. Vor Beginn erhalten Sie eine schriftliche Information über den voraussichtlichen Umfang und die Kosten. Ich bilde mich gerade im Bereich der Akupunktur weiter, um diese Behandlung künftig auch als Kassenleistung anbieten zu können. Private Krankenversicherungen erstatten naturheilkundliche Leistungen je nach Tarif; fragen Sie im Zweifel vorher bei Ihrer Versicherung nach.

Für wen kommt eine naturheilkundliche Behandlung in Frage?

Häufig für Menschen mit lang bestehenden Beschwerden, bei denen die schulmedizinische Abklärung abgeschlossen ist und die Standardtherapie allein nicht ausreicht – etwa bei chronischen Rücken- oder Kopfschmerzen, Verspannungen oder funktionellen Magen-Darm-Beschwerden. Nicht geeignet sind diese Verfahren bei akuten, bedrohlichen Erkrankungen; hier hat die konventionelle Behandlung Vorrang.

Wie läuft eine Akupunkturbehandlung ab?

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch über Ihre Beschwerden und Vorerkrankungen. Bei der Behandlung selbst liegen oder sitzen Sie entspannt; die Nadeln verbleiben etwa 20 bis 30 Minuten. Die meisten Menschen empfinden das Setzen als leichten Druck. Eine Serie umfasst üblicherweise mehrere Sitzungen im Abstand von etwa einer Woche. Ob die Behandlung anschlägt, beurteilen wir gemeinsam nach den ersten Sitzungen – wenn sich nichts bewegt, brechen wir sie ab.

Gibt es Risiken?

Naturheilkundliche Verfahren sind in geübter Hand risikoarm, aber nicht risikofrei. Nach Akupunktur oder Neuraltherapie kann es zu kleinen Blutergüssen, kurzzeitiger Müdigkeit oder vorübergehender Verstärkung der Beschwerden kommen; bei Injektionen bestehen zusätzlich seltene Risiken wie allergische Reaktionen. Bei Gerinnungsstörungen, unter blutverdünnender Medikation und in der Schwangerschaft prüfen wir besonders sorgfältig, was in Frage kommt. Über alles Weitere kläre ich Sie vor der ersten Behandlung persönlich auf.

Individuelle Gesundheitsleistung. Diese Leistung wird von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Sie erhalten vor Beginn eine schriftliche Information über Umfang und Kosten und entscheiden anschließend in Ruhe.

Diese Seite gibt einen allgemeinen Überblick und ersetzt kein ärztliches Gespräch. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, klären wir gemeinsam in der Sprechstunde.

Zuletzt geprüft: 30.07.2026 · Dr. Kristin Zöller, Fachärztin für Allgemeinmedizin

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